Angriffskrieg des Kreml Antirussische Milizen prahlen mit Grenzübertritt – und Attacken auf russische Dörfer

725
0

Rund um die russische Stadt Belgorod gab es bis in die Nacht Angriffe – die genauen Umstände sind unklar. Die Wagner-Söldner wollen angeblich Waffen aus Afrika schmuggeln. Und: BND-Analyse zu Putin. Die jüngsten Entwicklungen.

Was in den vergangenen Stunden geschah

Die Lage in der ukrainisch-russischen Grenzregion bleibt sehr unübersichtlich. Bis in die Nacht hinein gab es in den sozialen Netzwerken Berichte über Angriffe auf russischem Boden im Gebiet Belgorod. Unter anderem sollen Gebäude des Innenministeriums und des Geheimdienstes attackiert worden sein. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren. Zu sehen waren Rauchwolken über Gebäuden sowie Aufnahmen von mutmaßlichen Todesopfern. Russland bezichtigt eine »ukrainische Sabotageeinheit« des Grenzübertritts und der Angriffe. Kiew weist dies zurück.

Nach Darstellung der Ukraine hätten vielmehr die ausschließlich aus russischen Staatsbürgern bestehenden Einheiten »Russisches Freiwilligenkorps« und »Legion Freiheit Russlands« »eine Operation zur Befreiung des Gebiets Belgorod vom sogenannten Putin-Regime begonnen«.

Die russische Region Belgorod grenzt an die Ukraine, ihre gleichnamige Hauptstadt liegt nur wenige Kilometer entfernt von der ukrainischen Stadt Charkiw.

Die »Legion Freiheit Russlands« selbst erklärte, man hab das Grenzdorf Kozinka eingenommen und Einheiten in den nächsten Ort Grayvoron geschickt. Aufnahmen eines getöteten mutmaßlich russischen Soldaten und eroberter Armeefahrzeuge sollen diese Behauptung untermauern. Ein anderes Video soll einen Armeehubschrauber über dem Ort Kozinka zeigen. Auch hier ist eine Bestätigung der Angaben nicht möglich. Die ukrainische Regierung bestreitet jede Zusammenarbeit mit den antirussischen Milizen.

Weiterlesen: https://www.spiegel.de/ausland/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-23-mai-a-bee6235d-e93d-49dd-8ef2-b34b21bdd0ce

Lesen Sie auch:

Streit zwischen Obdachlosen eskaliert: In Gesäß gestochen

Die Berliner Polizei ermittelt gegen einen Obdachlosen, der einem anderen obdachlosen Mann mit einem Messer in das Gesäß gestochen haben soll. Die beiden Männer im Alter von 28 und 48 Jahren sollen am Mittwochabend im Görlitzer Park in Streit geraten sein, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Ansch https://www.t-online.de/region/berlin/news/id_92260438/streit-zwischen-obdachlosen-eskaliert-in-gesaess-gestochen.html

Mehr...

Bundesfinanzministerium hält Gesetz zur Kindergrundsicherung auf

Die Kindergrundsicherung muss neben dem Bundestag auch durch den Bundesrat – Lisa Paus‘ Zeitplan wankt. Christian Lindner will das Vorhaben nun vier Wochen lang prüfen. Weiterlesen: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-09/christian-lindner-kindergrundsicherung-plaene-pruefen

Mehr...

Öl-Embargo oder Importzölle gegen Russland?

Einen Importstopp von russischem Öl will die EU schnellstmöglich beschließen. Doch es gibt Widerstand aus mehreren Mitgliedsstaaten. Eine Alternative zum Embargo wären Importzölle. Welche Maßnahme wirkt wie? mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/importzoelle-oelembargo-101.html

Mehr...
All Works and Words Copyright © 2019 Die Wahl