Angriffskrieg des Kreml Antirussische Milizen prahlen mit Grenzübertritt – und Attacken auf russische Dörfer

664
0

Rund um die russische Stadt Belgorod gab es bis in die Nacht Angriffe – die genauen Umstände sind unklar. Die Wagner-Söldner wollen angeblich Waffen aus Afrika schmuggeln. Und: BND-Analyse zu Putin. Die jüngsten Entwicklungen.

Was in den vergangenen Stunden geschah

Die Lage in der ukrainisch-russischen Grenzregion bleibt sehr unübersichtlich. Bis in die Nacht hinein gab es in den sozialen Netzwerken Berichte über Angriffe auf russischem Boden im Gebiet Belgorod. Unter anderem sollen Gebäude des Innenministeriums und des Geheimdienstes attackiert worden sein. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren. Zu sehen waren Rauchwolken über Gebäuden sowie Aufnahmen von mutmaßlichen Todesopfern. Russland bezichtigt eine »ukrainische Sabotageeinheit« des Grenzübertritts und der Angriffe. Kiew weist dies zurück.

Nach Darstellung der Ukraine hätten vielmehr die ausschließlich aus russischen Staatsbürgern bestehenden Einheiten »Russisches Freiwilligenkorps« und »Legion Freiheit Russlands« »eine Operation zur Befreiung des Gebiets Belgorod vom sogenannten Putin-Regime begonnen«.

Die russische Region Belgorod grenzt an die Ukraine, ihre gleichnamige Hauptstadt liegt nur wenige Kilometer entfernt von der ukrainischen Stadt Charkiw.

Die »Legion Freiheit Russlands« selbst erklärte, man hab das Grenzdorf Kozinka eingenommen und Einheiten in den nächsten Ort Grayvoron geschickt. Aufnahmen eines getöteten mutmaßlich russischen Soldaten und eroberter Armeefahrzeuge sollen diese Behauptung untermauern. Ein anderes Video soll einen Armeehubschrauber über dem Ort Kozinka zeigen. Auch hier ist eine Bestätigung der Angaben nicht möglich. Die ukrainische Regierung bestreitet jede Zusammenarbeit mit den antirussischen Milizen.

Weiterlesen: https://www.spiegel.de/ausland/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-23-mai-a-bee6235d-e93d-49dd-8ef2-b34b21bdd0ce

Lesen Sie auch:

Bildung: KMK-Präsidentin rechnet mit 400.000 ukrainischen Schülern

Berlin (dpa) – Deutschland muss sich aus Sicht der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien, auf bis zu 400.000 geflüchtete ukrainische Schüler einstellen und bräuchte dafür 24.000 Lehrkräfte. „Die Bundesregierung geht davon aus, dass eine Million Menschen aus der Ukraine nach Deutschlan https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_92014064/bildung-kmk-praesidentin-rechnet-mit-400-000-ukrainischen-schuelern.html

Mehr...

Ukraine-Liveblog: ++ Kaczynski fordert NATO-Mission ++

Der polnische Vize-Regierungschef Kaczynski hat eine NATO-Mission zur Unterstützung der Ukraine gefordert. Nach Angaben der Ratingagentur Fitch könnte Russland in Kürze die Staatspleite drohen. Die Entwicklungen im Liveblog. mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-mittwoch-103.html

Mehr...

Gedenkgottesdienst: Letzte Ehre für Queen-Gemahl Prinz Philip

London (dpa) – Ganz einsam hatte die Königin Elizabeth II. (95) bei der Trauerfeier für ihren im vergangenen April im Alter von 99 Jahren gestorbenen Mann Prinz Philip im Chorgestühl der St.-Georgs-Kapelle in Windsor gesessen. Wegen der Corona-Pandemie waren nur 30 Gäste zugelassen, Abstandhalten wa

Mehr...
All Works and Words Copyright © 2019 Die Wahl