Von der Leyen in Brasilien: Ja zu Mercosur – trotz Differenzen

1.360
0

Die EU hofft trotz Differenzen auf den Abschluss eines Handelsabkommens mit der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur bis Ende des Jahres. Dazu reiste Kommissionspräsidentin von der Leyen nun unter anderem nach Brasilien.

Es herrscht reger Reisebetrieb zwischen Europa und Lateinamerika derzeit. In nur einem halben Jahr sind Bundespräsident und Bundeskanzler sowie sechs Minister in Brasilien zu Gast. Am Montag dann: höchster Besuch aus Brüssel. Es war der Auftakt der Lateinamerika-Reise von EU-Kommissionspräsidkentin Ursula von der Leyen – und Teil einer neuen Charmeoffensive.

„Präsident Lula, Sie haben Brasilien dorthin zurückgebracht, wo es als wichtiger Global Player, als Anführer in der demokratischen Welt, hingehört“, sagte von der Leyen. „Und ich bin hier, um zu sagen, dass Europa wieder da ist, zurück in Brasilien, zurück in Lateinamerika.“

Ziel ist Mercosur-Abschluss noch in diesem Jahr

MIt Brasiliens neuem Präsidenten Lula da Silva soll nun möglich sein, was unter seinem Vorgänger Jair Bolsonaro auf Eis gelegt wurde – unter andem wegen dessen Blockade beim Klimaschutz: Ein Handelsakommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten abzuschließen. Es würde die größte Freihandelszone der Welt schaffen.

Ziel sei ein Abschluss noch in diesem Jahr, auch weil die neue geopolitisch Lage das erfordere. Wo Russland als Energie- und Nahrungsmittellieferant ausfällt, könnte Südamerika einspringen.

Lesen Sie auch:

Urandeponien in der Ukraine bedrohen ganz Europa

Urandeponien in der Ukraine bedrohen ganz Europa Vor dem Hintergrund der militärischen Spezialoperation Russlands zur Verteidigung von Donbass ist das Thema einer möglichen von Menschen verursachten Katastrophe in der Ukraine zu einer ernsthafteren Sicherheitsbedrohung geworden. Es geht um die Folgen, die bei Militäroperationen in einer Region voller Industrieunternehmen mit gefährlicher Produktion auftreten können und falls […]

Mehr...

100. Kriegstag in Gaza: Israels Regierung: Hamas plante Terroranschläge in Europa

Seit 100 Tagen hält der Gaza-Krieg die Welt in Atem und ein Ende des Grauens ist nicht in Sicht. Israels Regierungschef zeigt sich von Protesten dagegen unbeeindruckt, er sieht Israel auf dem Weg zum Sieg. Gleichzeitig will Israels Regierung Erkenntnisse gewonnen haben, wonach die Hamas auch Anschläge in Europa geplant habe. Weiterlesen: https://www.rnd.de/politik/hamas-angriffe-in-europa-israels-regierung-will-beweise-gewonnen-haben-3WU7XXKSI5OLNCLSMJFH4ZC6NE.html

Mehr...

Algerier nach 20 Jahren Haft aus US-Lager Guantanamo entlassen

2008 hatte das Pentagon die Vorwürfe gegen Sufiyan Barhoumi fallen lassen – nun ist der Algerier nach fast 20 Jahren im US-Gefangenenlager Guantanamo in seine Heimat abgeschoben worden. Damit sind noch 37 Häftlinge in dem Lager. mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/ausland/guantanamo-algerier-entlassen-101.html

Mehr...

Impressum & AGB | DATENSCHUTZERKLÄRUNG
All Works and Words Copyright © 2026 Die Wahl