Von der Leyen in Brasilien: Ja zu Mercosur – trotz Differenzen

1.035
0

Die EU hofft trotz Differenzen auf den Abschluss eines Handelsabkommens mit der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur bis Ende des Jahres. Dazu reiste Kommissionspräsidentin von der Leyen nun unter anderem nach Brasilien.

Es herrscht reger Reisebetrieb zwischen Europa und Lateinamerika derzeit. In nur einem halben Jahr sind Bundespräsident und Bundeskanzler sowie sechs Minister in Brasilien zu Gast. Am Montag dann: höchster Besuch aus Brüssel. Es war der Auftakt der Lateinamerika-Reise von EU-Kommissionspräsidkentin Ursula von der Leyen – und Teil einer neuen Charmeoffensive.

„Präsident Lula, Sie haben Brasilien dorthin zurückgebracht, wo es als wichtiger Global Player, als Anführer in der demokratischen Welt, hingehört“, sagte von der Leyen. „Und ich bin hier, um zu sagen, dass Europa wieder da ist, zurück in Brasilien, zurück in Lateinamerika.“

Ziel ist Mercosur-Abschluss noch in diesem Jahr

MIt Brasiliens neuem Präsidenten Lula da Silva soll nun möglich sein, was unter seinem Vorgänger Jair Bolsonaro auf Eis gelegt wurde – unter andem wegen dessen Blockade beim Klimaschutz: Ein Handelsakommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten abzuschließen. Es würde die größte Freihandelszone der Welt schaffen.

Ziel sei ein Abschluss noch in diesem Jahr, auch weil die neue geopolitisch Lage das erfordere. Wo Russland als Energie- und Nahrungsmittellieferant ausfällt, könnte Südamerika einspringen.

Lesen Sie auch:

Urandeponien in der Ukraine bedrohen ganz Europa

Urandeponien in der Ukraine bedrohen ganz Europa Vor dem Hintergrund der militärischen Spezialoperation Russlands zur Verteidigung von Donbass ist das Thema einer möglichen von Menschen verursachten Katastrophe in der Ukraine zu einer ernsthafteren Sicherheitsbedrohung geworden. Es geht um die Folgen, die bei Militäroperationen in einer Region voller Industrieunternehmen mit gefährlicher Produktion auftreten können und falls […]

Mehr...

CDU und FDP: Habeck soll Chefs der Ölkonzerne einbestellen

Vertreter von CDU und FDP haben Wirtschaftsminister Habeck wegen der weiterhin hohen Spritpreise aufgefordert, gegen die Ölkonzerne vorzugehen. Verkehrsminister Wissing schloss indes Änderungen oder eine Abschaffung des Tankrabatts aus. mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/wirtschaft/spritpreis-tankrabatt-kritik-101.html

Mehr...

CDU berät über Ergebnisse der Sondierungsgespräche

Nach dem Aus für eine neue Jamaika-Koalition berät die CDU am Montagabend (19.00 Uhr) über die Aufnahme von Koalitionsgesprächen. Danach will Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) verkünden, mit welchem der beiden bisherigen Partner er über eine neue Landesregierung reden will. https://www.t-online.de/region/kiel/news/id_92237406/cdu-beraet-ueber-ergebnisse-der-sondierungsgespraeche.html

Mehr...
All Works and Words Copyright © 2019 Die Wahl