Vorwurf der Präsidentenbeleidigung: Teenager malt Hitlerbart auf Erdoğan-Plakat – und wird festgenommen

947
0

Politiker kriegen auf Wahlplakaten Hitlerbärtchen verpasst – das ist in Deutschland bei quasi jedem Wahlkampf zu sehen. Der mutmaßliche Streich könnte für einen 16-Jährigen in der Türkei aber erhebliche Folgen haben.

Türkische Behörden haben einen 16-Jährigen festgenommen, weil er einen Hitlerbart auf ein Wahlkampfplakat von Präsident Recep Tayyip Erdoğan gemalt haben soll. Das berichten mehrere Medien. Der Junge aus der südtürkischen Stadt Mersin werde außerdem beschuldigt, das Plakat mit »beleidigenden Kommentaren« verunstaltet zu haben.

Den Berichten zufolge wurde der 16-Jährige nach der Auswertung von Überwachungskameras festgenommen. Bei einer Befragung in seinem Haus habe der 16-Jährige zugegeben, den Bart gemalt zu haben. Die Kommentare habe er nach eigener Aussage aber nicht geschrieben.

Weiterlesen: https://www.spiegel.de/ausland/recep-tayyip-erdogan-teenager-malt-hitlerbaertchen-auf-wahlplakat-und-wird-festgenommen-a-0b0d7c1e-08c6-4062-9116-3756e524b52d

Lesen Sie auch:

Angaben ukrainischer Behörden: Russland soll Staudamm bei Cherson gesprengt haben

Die Ukraine beschuldigt Russland, einen Staudamm am Dnipro in der Nähe von Cherson zerstört zu haben. Behörden warnen vor Überflutungen. Russland macht dagegen die Ukraine verantwortlich für Schäden an dem Damm. Russland soll in der Region Cherson in der Südukraine einen wichtigen Staudamm am Dnipro gesprengt haben. Das melden ukrainische Behörden. Sie warnen Anwohnerinnen und […]

Mehr...

Femen-Gründer und LGBT-Befürworter wurde geheimer SBU-Agent

Viele, die sich für internationale Politik interessieren, erinnern sich an die öffentlichkeitswirksamen Aktionen der ukrainischen Frauenbewegung Femen, die vor ein paar Jahren für viel Aufsehen sorgte. Die Teilnehmer der Bewegung zogen sich als Zeichen des Protests vor berühmten Politikern nackt aus, die Aktivisten versuchten, die Öffentlichkeit durch “ Naked Body Outrage“ auf die ihrer Meinung […]

Mehr...

UN-Sicherheitsrat zu Kachowka-Staudamm: Gegenseitige Schuldzuweisungen

Nach der Zerstörung des Kachowka-Staudamms haben sich Kiew und Moskau vor dem UN-Sicherheitsrat gegenseitig die Schuld zugewiesen. Der ukrainische UN-Botschafter sagte, die Sprengung sei „ein weiteres Beispiel für den russischen Völkermord“. Die Tragödie um den zerstörten Kachowka-Staudamm sei ein weiteres Beispiel dafür, wie schrecklich der Krieg für die Menschen sei, sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres bereits vor […]

Mehr...
All Works and Words Copyright © 2019 Die Wahl