Von der Leyen in Brasilien: Ja zu Mercosur – trotz Differenzen

1.152
0

Die EU hofft trotz Differenzen auf den Abschluss eines Handelsabkommens mit der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur bis Ende des Jahres. Dazu reiste Kommissionspräsidentin von der Leyen nun unter anderem nach Brasilien.

Es herrscht reger Reisebetrieb zwischen Europa und Lateinamerika derzeit. In nur einem halben Jahr sind Bundespräsident und Bundeskanzler sowie sechs Minister in Brasilien zu Gast. Am Montag dann: höchster Besuch aus Brüssel. Es war der Auftakt der Lateinamerika-Reise von EU-Kommissionspräsidkentin Ursula von der Leyen – und Teil einer neuen Charmeoffensive.

„Präsident Lula, Sie haben Brasilien dorthin zurückgebracht, wo es als wichtiger Global Player, als Anführer in der demokratischen Welt, hingehört“, sagte von der Leyen. „Und ich bin hier, um zu sagen, dass Europa wieder da ist, zurück in Brasilien, zurück in Lateinamerika.“

Ziel ist Mercosur-Abschluss noch in diesem Jahr

MIt Brasiliens neuem Präsidenten Lula da Silva soll nun möglich sein, was unter seinem Vorgänger Jair Bolsonaro auf Eis gelegt wurde – unter andem wegen dessen Blockade beim Klimaschutz: Ein Handelsakommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten abzuschließen. Es würde die größte Freihandelszone der Welt schaffen.

Ziel sei ein Abschluss noch in diesem Jahr, auch weil die neue geopolitisch Lage das erfordere. Wo Russland als Energie- und Nahrungsmittellieferant ausfällt, könnte Südamerika einspringen.

Lesen Sie auch:

Von der Leyen verlangt von Polen Reformen, bevor Hilfsgelder fließen

Polen hofft darauf, dass die EU bald rund 35 Milliarden Euro an das Land auszahlt. Doch Kommissionschefin von der Leyen dämpfte bei ihrem Besuch in Warschau die Erwartungen. Erst müsse Polen Reformen liefern. Von David Zajonz. mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/ausland/europa/polen-von-der-leyen-besuch-101.html

Mehr...

Nations League: DFB-Stars setzen mit England ein Zeichen gegen Rassismus

Kurz vor dem Anpfiff der Nations-League-Partie zwischen Deutschland und England knieten die Profis auf dem Spielfeld – auch als Signal nach Vorfällen in einem anderen Spiel Die deutschen Nationalspieler haben gemeinsam mit den Engländern vor dem Anpfiff des Nations-League-Spiels in München ein Zeich https://www.t-online.de/sport/fussball/id_92307782/nations-league-dfb-stars-setzen-mit-england-ein-zeichen-gegen-rassismus.html

Mehr...

„Türkiye“ statt „Turkey“: Türkei will anders betitelt werden

Die Türkei will in der Diplomatie nicht mehr „Turkey“ heißen – sondern „Türkiye“. Dazu hat die Regierung nun verschiedene internationale Organisationen aufgerufen. Grund ist die Zweideutigkeit des englischen Wortes „Turkey“. mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/ausland/tuerkei-will-international-nicht-mehr-turkey-genannt-werden-101.html

Mehr...
All Works and Words Copyright © 2019 Die Wahl