Baerbock will in der Mongolei für feministische Außenpolitik werben

732
0

Annalena Baerbock will Frauen stärker an der Lösung internationaler Konflikte beteiligen. Dafür reist sie zu einem Außenministerinnentreffen in die Mongolei.

Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock setzt darauf, dass künftig mehr Frauen an Missionen zur internationalen Krisenbewältigung teilnehmen – und will dieses Ziel bei einer Konferenz in der Mongolei thematisieren. „Die Beteiligung von Frauen ist ein Gradmesser für den Zustand unserer Gesellschaften“, sagte die Grünenpolitikerin vor dem Abflug zu einer Konferenz zur feministischen Außenpolitik in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator. „Wo alle Menschen gleiche Rechte und Chancen haben, profitieren alle.“

Die Mongolei gehört nach Angaben von Baerbock seit Jahren zu jenen Ländern, die die meisten Frauen in Friedenssicherungsmissionen der Vereinten Nationen entsenden. Die Ministerin sagte, sie interessiere, was man von diesen Erfahrungen für die deutsche Beteiligung an UN-Missionen lernen könne. Die Mongolei war lange gemeinsam mit Deutschland in einer friedenserhaltenden Mission in Afghanistan engagiert, das Land wird als einer der zuverlässigsten Truppensteller geschätzt.

Neben der mongolischen Außenministerin Batmunkh Battsetseg sind Baerbock und Catherine Colonna, Frankreichs Außenministerin, Gastgeberinnen des Treffens. Mit dem Konzept der feministischen Außenpolitik will Baerbock Frauen etwa stärker als bisher in Konfliktlösungsmechanismen für internationale Krisen einbinden.

Weiterlesen: https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-06/feministische-aussenpolitik-annalena-baerbock-mongolei

Lesen Sie auch:

Johnsons Rückzug: Weitere Minister bewerben sich für Nachfolge

Gleich mehrere britische Minister sind in das Rennen um die Nachfolge von Premier Johnson als Chef der konservativen Tory-Partei eingestiegen. Der ehemalige Gesundheitsminister Javid und der amtierende Finanzminister Zahawi bekundeten etwa Interesse. mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/ausland/europa/johnson-kandidaten-nachfolge-101.html

Mehr...

Hamburger Hafen: Warum wurden die Oligarchen-Jachten noch nicht beschlagnahmt?

Schonfrist für Oligarchen? In Hamburg sollen Schiffe russischer Milliardäre liegen. Beschlagnahmt wurden sie offenbar noch nicht. Das könnte einen einfachen Grund haben. Seit Tagen sorgen drei Jachten im Hamburger Hafen für Spekulationen. Während es zunächst hieß, sie seien beschlagnahmt worden, wur https://www.t-online.de/region/hamburg/news/id_91769658/hamburger-hafen-warum-wurden-die-oligarchen-jachten-noch-nicht-beschlagnahmt-.html

Mehr...

Asowstal-Kämpfer: Russland lehnt Gefangenenaustausch ab

Rund 260 ukrainische Verteidiger des Asow-Stahlwerks in Mariupol befinden sich in russischer Gefangenschaft. Die Ukraine hofft nun auf einen Gefangenenaustausch – aus Russland kommt Ablehnung. Von Rebecca Barth. mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/ausland/europa/asowstal-gefangenen-austausch-russland-ukraine-101.html

Mehr...
All Works and Words Copyright © 2019 Die Wahl