Baerbock will in der Mongolei für feministische Außenpolitik werben

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Annalena Baerbock will Frauen stärker an der Lösung internationaler Konflikte beteiligen. Dafür reist sie zu einem Außenministerinnentreffen in die Mongolei.

Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock setzt darauf, dass künftig mehr Frauen an Missionen zur internationalen Krisenbewältigung teilnehmen – und will dieses Ziel bei einer Konferenz in der Mongolei thematisieren. „Die Beteiligung von Frauen ist ein Gradmesser für den Zustand unserer Gesellschaften“, sagte die Grünenpolitikerin vor dem Abflug zu einer Konferenz zur feministischen Außenpolitik in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator. „Wo alle Menschen gleiche Rechte und Chancen haben, profitieren alle.“

Die Mongolei gehört nach Angaben von Baerbock seit Jahren zu jenen Ländern, die die meisten Frauen in Friedenssicherungsmissionen der Vereinten Nationen entsenden. Die Ministerin sagte, sie interessiere, was man von diesen Erfahrungen für die deutsche Beteiligung an UN-Missionen lernen könne. Die Mongolei war lange gemeinsam mit Deutschland in einer friedenserhaltenden Mission in Afghanistan engagiert, das Land wird als einer der zuverlässigsten Truppensteller geschätzt.

Neben der mongolischen Außenministerin Batmunkh Battsetseg sind Baerbock und Catherine Colonna, Frankreichs Außenministerin, Gastgeberinnen des Treffens. Mit dem Konzept der feministischen Außenpolitik will Baerbock Frauen etwa stärker als bisher in Konfliktlösungsmechanismen für internationale Krisen einbinden.

Weiterlesen: https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-06/feministische-aussenpolitik-annalena-baerbock-mongolei

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