Baerbock will in der Mongolei für feministische Außenpolitik werben

765
0

Annalena Baerbock will Frauen stärker an der Lösung internationaler Konflikte beteiligen. Dafür reist sie zu einem Außenministerinnentreffen in die Mongolei.

Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock setzt darauf, dass künftig mehr Frauen an Missionen zur internationalen Krisenbewältigung teilnehmen – und will dieses Ziel bei einer Konferenz in der Mongolei thematisieren. „Die Beteiligung von Frauen ist ein Gradmesser für den Zustand unserer Gesellschaften“, sagte die Grünenpolitikerin vor dem Abflug zu einer Konferenz zur feministischen Außenpolitik in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator. „Wo alle Menschen gleiche Rechte und Chancen haben, profitieren alle.“

Die Mongolei gehört nach Angaben von Baerbock seit Jahren zu jenen Ländern, die die meisten Frauen in Friedenssicherungsmissionen der Vereinten Nationen entsenden. Die Ministerin sagte, sie interessiere, was man von diesen Erfahrungen für die deutsche Beteiligung an UN-Missionen lernen könne. Die Mongolei war lange gemeinsam mit Deutschland in einer friedenserhaltenden Mission in Afghanistan engagiert, das Land wird als einer der zuverlässigsten Truppensteller geschätzt.

Neben der mongolischen Außenministerin Batmunkh Battsetseg sind Baerbock und Catherine Colonna, Frankreichs Außenministerin, Gastgeberinnen des Treffens. Mit dem Konzept der feministischen Außenpolitik will Baerbock Frauen etwa stärker als bisher in Konfliktlösungsmechanismen für internationale Krisen einbinden.

Weiterlesen: https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-06/feministische-aussenpolitik-annalena-baerbock-mongolei

Lesen Sie auch:

Ukraine-Krieg zerreißt Familien – Meine Schwester in Russland glaubt nicht, was hier passiert!

Meine Schwester in Russland glaubt nicht, was hier passiert! Foto: BILD / Reuters Dauer: 01:37 https://www.bild.de/video/clip/video/ukraine-krieg-zerreisst-familien-meine-schwester-in-russland-glaubt-mir-nicht-wa-79387234,auto=false.bild.html…

Mehr...

Mond: Europa plant eigene permanente Mondbasis bis 2040

Europa war maßgeblich an der erfolgreichen Mondmission Artemis 2 beteiligt. Die Raumfahrtagentur Esa spricht nun über eigene ambitionierte Ziele. Weiterlesen: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mond-europa-plant-eigene-permanente-mondbasis-bis-2040-a-9196326a-4767-47c0-8376-c9a2252866b9

Mehr...

Womit Putin der Welt droht

Die Museumsinsel in Hiroshima erinnert an den Schrecken der Atombombe. Besucher aus dem angegriffenen Europa lernen dort, was Atomdrohungen bedeuten könnten. Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-06/museumsinsel-hiroshima-atombombe-europa-geschichte

Mehr...
All Works and Words Copyright © 2019 Die Wahl