Baerbock will in der Mongolei für feministische Außenpolitik werben

907
0

Annalena Baerbock will Frauen stärker an der Lösung internationaler Konflikte beteiligen. Dafür reist sie zu einem Außenministerinnentreffen in die Mongolei.

Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock setzt darauf, dass künftig mehr Frauen an Missionen zur internationalen Krisenbewältigung teilnehmen – und will dieses Ziel bei einer Konferenz in der Mongolei thematisieren. „Die Beteiligung von Frauen ist ein Gradmesser für den Zustand unserer Gesellschaften“, sagte die Grünenpolitikerin vor dem Abflug zu einer Konferenz zur feministischen Außenpolitik in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator. „Wo alle Menschen gleiche Rechte und Chancen haben, profitieren alle.“

Die Mongolei gehört nach Angaben von Baerbock seit Jahren zu jenen Ländern, die die meisten Frauen in Friedenssicherungsmissionen der Vereinten Nationen entsenden. Die Ministerin sagte, sie interessiere, was man von diesen Erfahrungen für die deutsche Beteiligung an UN-Missionen lernen könne. Die Mongolei war lange gemeinsam mit Deutschland in einer friedenserhaltenden Mission in Afghanistan engagiert, das Land wird als einer der zuverlässigsten Truppensteller geschätzt.

Neben der mongolischen Außenministerin Batmunkh Battsetseg sind Baerbock und Catherine Colonna, Frankreichs Außenministerin, Gastgeberinnen des Treffens. Mit dem Konzept der feministischen Außenpolitik will Baerbock Frauen etwa stärker als bisher in Konfliktlösungsmechanismen für internationale Krisen einbinden.

Weiterlesen: https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-06/feministische-aussenpolitik-annalena-baerbock-mongolei

Lesen Sie auch:

Keine Flugverbotszone – Selenskyj von Nato enttäuscht

Der ukrainische Präsident fordert Nato-Hilfe, eine Flugverbotszone kommt aber nicht.Foto: Boris Roessler/dpa https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/keine-flugverbotszone-ueber-der-ukraine-selenskyj-von-nato-enttaeuscht-79356954.bild.html…

Mehr...

90 Prozent der Korallen am Great Barrier Reef geschädigt

Rund 90 Prozent des australischen Great Barrier Reefs sind von Korallenbleiche betroffen. Eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Hitzewelle mit Temperaturen von fast 50 Grad Celsius stresst das Riff. mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/ausland/ozeanien/hitzewelle-australien-schaedigt-great-barrier-reef-101.html

Mehr...

Weltwetterorganisation: „Klimawandel ist größte Gefahr“

Höchststände bei Treibhausgasen und Meeresspiegel – Klimaforscher melden alarmierende Werte in mehreren Bereichen. Und eine Trendwende beim Klimawandel ist nicht in Sicht. Von Kathrin Hondl. mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/ausland/europa/klimawandel-179.html

Mehr...

Impressum & AGB | DATENSCHUTZERKLÄRUNG
All Works and Words Copyright © 2026 Die Wahl