UN-Sicherheitsrat zu Kachowka-Staudamm: Gegenseitige Schuldzuweisungen

946
0

Nach der Zerstörung des Kachowka-Staudamms haben sich Kiew und Moskau vor dem UN-Sicherheitsrat gegenseitig die Schuld zugewiesen. Der ukrainische UN-Botschafter sagte, die Sprengung sei „ein weiteres Beispiel für den russischen Völkermord“.

Die Tragödie um den zerstörten Kachowka-Staudamm sei ein weiteres Beispiel dafür, wie schrecklich der Krieg für die Menschen sei, sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres bereits vor der Sondersitzung des Sicherheitsrats – die ohne ihn stattfand.

Die Ukraine beschuldigt Russland, den Damm gesprengt zu haben. Moskau behauptet, dass ukrainische Truppen die Anlage beschossen hätten.

Doch wie fast alle Mitglieder des Sicherheitsrats, hob Guterres bereits den Kernpunkt hervor: Die Zerstörung des Staudamms im Süden der Ukraine sei eine neuerliche, desaströse Auswirkung des russischen Überfalls auf das Nachbarland.

Genaue Hintergründe noch unklar

Guterres betonte auch: Die Vereinten Nationen hätten keine unabhängigen Erkenntnisse darüber, wie es zur Zerstörung des Damms gekommen sei. Das hatte auch Washingtons UN-Vertreter, Robert Wood, vor der Sitzung erklärt. Es gebe noch keine gesicherten Erkenntnisse über die Hintergründe der Zerstörung.

Wood betonte: Er halte eine Sabotage durch Kiew aber für unwahrscheinlich. „Warum sollte die Ukraine so etwas ihrem eigenen Territorium und ihren eigenen Menschen antun, ihr Land überschwemmen und Zehntausende dazu zwingen, ihre Häuser zu verlassen? Das macht einfach keinen Sinn.“

Weiterlesen: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/un-sicherheitsrat-staudamm-ukraine-100.html

Lesen Sie auch:

Bulgarischer Ex-Ministerpräsident nach Korruptionsuntersuchung frei

Der frühere bulgarische Ministerpräsident Borissow ist nach Ermittlungen zu Korruptionsvorwürfen auf freien Fuß gesetzt worden. Konkrete Vorwürfe gab es nicht. Es gebe zu wenig Beweise, so die Ermittler. mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/ausland/europa/bulgarien-borissow-festnahme-103.html

Mehr...

G20-Schreiben verrät es – Indien will nicht mehr Indien heißen

Soll Indien bald verschwindien? Alles sieht danach aus, dass Regierungschef Narendra Modi den Namen seines Landes abschaffen und durch „Bharat“ ersetzen will. Weiterlesen: https://m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/indien-will-bald-bharat-heissen-offizielles-schreiben-an-g20-chefs-verraet-es-85309598.bildMobile.html

Mehr...

 Luftverschmutzung in der EU – 250 000 Opfer pro Jahr! So tödlich ist Feinstaub 

In vielen europäischen Ländern werden die Grenzwerte der WHO nicht eingehalten. Feinstaub in der Luft ist für eine massive Anzahl an Todesfällen verantwortlich. Das geht aus aktuellen Schätzungen der EU-Umweltagentur EEA hervor, die am Freitag im Rahmen des „Clean Air Forum“ der EU in Rotterdam vorgestellt wurden. Weiterlesen: https://www.bild.de/ratgeber/2023/ratgeber/feinstaub-fuer-250-000-todesfaelle-verantwortlich-umweltbehoerde-warnt-86205954.bild.html

Mehr...
All Works and Words Copyright © 2019 Die Wahl