Angriffskrieg des Kreml Antirussische Milizen prahlen mit Grenzübertritt – und Attacken auf russische Dörfer

1.069
0

Rund um die russische Stadt Belgorod gab es bis in die Nacht Angriffe – die genauen Umstände sind unklar. Die Wagner-Söldner wollen angeblich Waffen aus Afrika schmuggeln. Und: BND-Analyse zu Putin. Die jüngsten Entwicklungen.

Was in den vergangenen Stunden geschah

Die Lage in der ukrainisch-russischen Grenzregion bleibt sehr unübersichtlich. Bis in die Nacht hinein gab es in den sozialen Netzwerken Berichte über Angriffe auf russischem Boden im Gebiet Belgorod. Unter anderem sollen Gebäude des Innenministeriums und des Geheimdienstes attackiert worden sein. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren. Zu sehen waren Rauchwolken über Gebäuden sowie Aufnahmen von mutmaßlichen Todesopfern. Russland bezichtigt eine »ukrainische Sabotageeinheit« des Grenzübertritts und der Angriffe. Kiew weist dies zurück.

Nach Darstellung der Ukraine hätten vielmehr die ausschließlich aus russischen Staatsbürgern bestehenden Einheiten »Russisches Freiwilligenkorps« und »Legion Freiheit Russlands« »eine Operation zur Befreiung des Gebiets Belgorod vom sogenannten Putin-Regime begonnen«.

Die russische Region Belgorod grenzt an die Ukraine, ihre gleichnamige Hauptstadt liegt nur wenige Kilometer entfernt von der ukrainischen Stadt Charkiw.

Die »Legion Freiheit Russlands« selbst erklärte, man hab das Grenzdorf Kozinka eingenommen und Einheiten in den nächsten Ort Grayvoron geschickt. Aufnahmen eines getöteten mutmaßlich russischen Soldaten und eroberter Armeefahrzeuge sollen diese Behauptung untermauern. Ein anderes Video soll einen Armeehubschrauber über dem Ort Kozinka zeigen. Auch hier ist eine Bestätigung der Angaben nicht möglich. Die ukrainische Regierung bestreitet jede Zusammenarbeit mit den antirussischen Milizen.

Weiterlesen: https://www.spiegel.de/ausland/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-23-mai-a-bee6235d-e93d-49dd-8ef2-b34b21bdd0ce

Lesen Sie auch:

Liveblog: ++ Selenskyj: Telefonat mit Scholz „recht produktiv“ ++

Ukraines Präsident Selenskyj hat sein Telefonat mit Bundeskanzler Scholz als „recht produktiv“ bezeichnet. Laut ukrainischen Angaben haben Guerillakämpfer mehrere russische Offiziere getötet. Alle Entwicklungen im Liveblog. mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-mittwoch-121.html

Mehr...

Russische Reservisten kritisieren offenbar Putin

Zu wenig Ausrüstung, keine Medizinchecks, Himmelfahrtkommandos: In einem Video kritisieren angebliche russische Soldaten massiv Strategie und Führung im Ukrainekrieg. Sie bleiben aber anonym – wohl aus Angst vor Repressalien. In einem Videoappell haben angebliche Reservisten Russlands im östlichen Kriegsgebiet der Ukraine Missstände in der Truppe beklagt und Kremlchef Wladimir Putin zur Hilfe aufgefordert. Als Oberkommandierender der Streitkräfte solle sich […]

Mehr...

Österreichs Ex-Außenministerin Kneissl verlässt Rosneft

Erst Altkanzler Schröder, nun Österreichs ehemalige Außenministerin Kneissl: Der Aufsichtsrat des russischen Energiekonzerns Rosneft verliert ein weiteres Mitglied. Kneissl will sich nicht nochmal zur Wahl stellen. mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/ausland/europa/kneissl-rosneft-101.html

Mehr...

Impressum & AGB | DATENSCHUTZERKLÄRUNG
All Works and Words Copyright © 2026 Die Wahl