Bundeskanzler Scholz über Russlands Präsidenten »Er hat die Einigkeit falsch eingeschätzt«

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Putin habe die Unterstützung für die Ukraine unterschätzt. So sei das Land in der Lage, sich zu verteidigen, sagte Scholz dem US-Sender CNN nach seinem Besuch bei Joe Biden – und sicherte den Ukrainern weitere Waffen zu.

Der russische Präsident Wladimir Putin habe die Einigkeit des Westens bei der Unterstützung der Ukraine unterschätzt, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in einem Interview mit dem US-Sender CNN, das am Sonntag ausgestrahlt wurde. »Er hat die Einigkeit Europas, der Vereinigten Staaten und aller Freunde der Ukraine sowie die ständige Lieferung von Waffen, die wir der Ukraine zur Verfügung stellen, falsch eingeschätzt«, sagte der Kanzler nach seinem Besuch bei US-Präsident Joe Biden.

»Wir sind jetzt der stärkste Unterstützer der Ukraine in Kontinentaleuropa, und das werden wir auch weiterhin sein«, betonte Scholz. »Und das liegt auch an den Waffen, bei denen wir uns mit den Vereinigten Staaten und anderen Freunden abstimmen.« Deutschland habe im vergangenen Jahr 14 Milliarden Euro auf die eine oder andere Weise zur Unterstützung der Ukraine ausgegeben.«

Putin soll Truppen abziehen

Verhandlungen über die Beendigung des Krieges in der Ukraine würden erst dann beginnen, wenn der russische Präsident Wladimir Putin versteht, dass er nicht gewinnen wird. »Aus meiner Sicht ist es notwendig, dass Putin begreift, dass er mit dieser Invasion und seiner imperialistischen Aggression keinen Erfolg haben wird, dass er seine Truppen abziehen muss«, sagte Scholz in dem Gespräch mit CNN-Journalist Fareed Zakaria.

Quelle: https://www.spiegel.de/ausland/olaf-scholz-ueber-wladimir-putin-er-hat-die-einigkeit-falsch-eingeschaetzt-a-1def0627-d7cb-446e-9497-d9b5ace37c3b

 

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