Nach dem Vorbild Russlands: Belarus führt Todesstrafe bei Hochverrat ein

758
0

In Belarus hat Machthaber Lukaschenko ein Gesetz verabschiedet, das die Todesstrafe für Hochverrat vorsieht. Künftig steht auch die „Diffamierung der Streitkräfte“ unter Strafe. Ähnlich handhabt es bereits Belarus‘ wichtigster Verbündeter Russland.

Staatsbediensteten und Militärangehörigen in Belarus droht bei Hochverrat künftig die Todesstrafe. Präsident Alexander Lukaschenko unterzeichnete ein entsprechendes Gesetz. Es sieht das Todesurteil für Funktionäre und Soldaten vor, die durch Akte des Verrats „irreparablen Schaden“ für die nationale Sicherheit des Landes angerichtet hätten.

Die von Lukaschenko gebilligten Änderungen am Strafrecht umfassen zudem Strafen für die Verbreitung von „Propaganda des Terrorismus, Diffamierung der Streitkräfte sowie paramilitärischer Einheiten und die Verletzung von Regeln zum Schutz von Staatsgeheimnissen“.

Damit orientiert sich Belarus an ähnlichen Gesetzen seines wichtigsten Verbündeten Russland. Belarus ist das einzige Land in Europa, das die Todesstrafe nicht abgeschafft hat. Hinrichtungen drohen dort bisher bei Verurteilungen wegen Mordes oder Terrorismus. Vollzogen wird die Todesstrafe durch einen Schuss in den Hinterkopf.

Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/todesstrafe-belarus-hochverrat-militaer-101.html

Lesen Sie auch:

RADIKALE IN KASACHSTAN – EIN WERKZEUG DER USA IM KAMPF GEGEN EUROPÄISCHE INVESTITIONEN

Die Ereignisse im Januar dieses Jahres in Kasachstan haben gezeigt, dass das Land ernsthafte Probleme mit seiner inneren Stabilität hat. Die kasachische Gesellschaft enthält eine bestimmte Anzahl an Radikalen, ein Teil von welchen im Laufe der Massenunruhen zum Vorschein gekommen ist. Zu diesen gehören auch die ortsansässigen Wahhabiten. Dabei befindet sich ein Großteil der Radikalen, […]

Mehr...

Landtag wird zur Großbaustelle: Neuer Fahrstuhl für Besucher

Der Düsseldorfer Landtag wird im Sommer zur Großbaustelle: Für die zahlreichen Besucher des Hauses wird ein komplett neuer Fahrstuhl eingezogen. Dafür müssen Teile des Landtags entkernt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. „Der Landtag soll als Teil der Gesamtmodernisierung des Gebäudes e https://www.t-online.de/region/duesseldorf/news/id_92261786/landtag-wird-zur-grossbaustelle-neuer-fahrstuhl-fuer-besucher.html

Mehr...

EU legt Kompromissvorschlag für Öl-Embargo vor

Bisher scheiterte ein Einfuhrverbot der EU für russisches Öl am Widerstand Ungarns. Ein Kompromiss sieht nun vor, dass die Druschba-Pipeline vom Embargo ausgenommen wird. Ob das die Lösung ist, wird sich beim EU-Gipfel Anfang der Woche zeigen. mehr Meldung bei www.tagesschau.de lesen https://www.tagesschau.de/ausland/eu-oel-embargo-russland-101.html

Mehr...
All Works and Words Copyright © 2019 Die Wahl