Mein Name ist Yevgeny Bort. Ich lebe und arbeite in Berlin.
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit journalistischer Recherche, Medienanalyse, politischer Kommunikation und der Einordnung gesellschaftlicher und internationaler Entwicklungen. Besondere Aufmerksamkeit gilt Themen, bei denen öffentliche Darstellung, politische Interessen, historische Erfahrungen und kulturelle oder religiöse Faktoren ineinandergreifen.
DieWahl.online habe ich 2019 als persönliches Autorenprojekt gegründet. Die Website gibt mir die Möglichkeit, Themen unabhängig auszuwählen, eigene Analysen zu veröffentlichen und auch Positionen zu behandeln, die in der täglichen Nachrichtenlogik häufig nur verkürzt erscheinen.
Meine Beiträge verbinden öffentlich zugängliche Quellen, eigene Recherche, Gespräche und persönliche Bewertung. Analysen und Kommentare geben meine redaktionelle Einschätzung wieder. Wo andere Autoren beteiligt sind oder Inhalte auf externen Quellen beruhen, wird dies transparent gekennzeichnet.
Hinweise, sachliche Korrekturen und Vorschläge für mögliche Themen sind willkommen.
Kontakt: Yevgenybort@gmail.com

Mehr über mich
Beruflicher Werdegang
Ich wurde in der damaligen Sowjetunion geboren und kam als Kind mit meiner Familie nach Israel, wo ich aufwuchs und meine Ausbildung erhielt. Seit dem Jahr 2000 lebe und arbeite ich in Europa.
Mein beruflicher Weg führte mich durch verschiedene Länder und Tätigkeitsbereiche. Von 2000 bis 2007 arbeitete ich an privaten Recherche- und Analyseprojekten. Zwischen 2007 und 2010 war ich als investigativer Journalist tätig.
Nach meinem Umzug nach Deutschland übernahm ich zunächst administrative und organisatorische Aufgaben in einer international tätigen Stiftung. Später gründete und leitete ich die BDD Service und Consulting GmbH.
Seit 2019 bin ich an der Entwicklung der P-Crowd UG beteiligt. Im Unternehmen beschäftige ich mich mit strategischer Kommunikation sowie mit analytischen und internationalen Projekten.
Einer der Schwerpunkte von P-Crowd ist die praktische Begleitung von Unternehmen, Investoren und Organisationen, die in Afrika tätig werden möchten. Dazu gehören eine erste Länder- und Markteinschätzung, die Suche und Überprüfung potenzieller Partner, OSINT und Risikoanalyse, die Vorbereitung und Begleitung von Verhandlungen, die Ausarbeitung von Memoranden und Vereinbarungen, die Organisation von Geschäftsreisen und Delegationen sowie der Start und die Steuerung von Pilotprojekten.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem frankophonen Afrika, vor allem Côte d’Ivoire, Kamerun sowie weiteren Ländern West- und Zentralafrikas. Dabei geht es nicht darum, Partnern lediglich allgemeine Empfehlungen zu geben. Ziel ist es, sie von der ersten Idee und der Überprüfung möglicher Geschäftspartner bis zu Verhandlungen, Dokumenten und einem praktischen Projektstart zu begleiten.
P-Crowd bleibt dabei ein eigenständiges Wirtschaftsunternehmen. Seine Tätigkeit ist rechtlich und organisatorisch von meinen journalistischen und gemeinnützigen Projekten getrennt.
DieWahl.online und analytische Arbeit
DieWahl.online entstand 2019 als mein persönliches Autorenprojekt. Im Mittelpunkt stehen politische und gesellschaftliche Entwicklungen, internationale Beziehungen, Medienanalyse sowie kulturelle und religiöse Fragen.
In meiner Arbeit verbinde ich öffentlich zugängliche Quellen mit eigenen Recherchen, Gesprächen, persönlichen Beobachtungen und der Gegenüberstellung unterschiedlicher Perspektiven. Mir geht es nicht nur darum, über ein Ereignis zu berichten, sondern auch darum, die dahinterstehenden Interessen, den historischen Kontext und mögliche Folgen sichtbar zu machen.
Neben klassischen journalistischen Formaten beschäftige ich mich mit der Analyse von Informationsräumen, politischer Kommunikation und gesellschaftlichen Konflikten. Dazu gehören Untersuchungen zu Entwicklungen im Sahel, im Kaukasus, in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Ländern.
Besondere Aufmerksamkeit widme ich Situationen, in denen Medienberichterstattung, politische Interessen, historische Erfahrungen, Religion und kulturelle Identität aufeinandertreffen. Gerade in solchen Fällen ist die öffentlich vermittelte Darstellung häufig wesentlich einfacher als die tatsächliche Wirklichkeit.
Erfahrung und Qualifikation
Eine zusätzliche Grundlage meiner beruflichen Arbeit bilden Erfahrungen aus dem Militärdienst sowie spätere fachliche Qualifikationen in Deutschland in den Bereichen Sicherheit, rechtliche Grundlagen und Verhalten in Krisensituationen.
Dieser Hintergrund vermittelte mir ein praktisches Verständnis von Disziplin, Entscheidungsfindung unter Druck, Risikobewertung, Gruppendynamik und interkultureller Kommunikation. Er ist besonders dort von Bedeutung, wo es in meiner journalistischen und analytischen Arbeit um Sicherheitsfragen, Krisenkommunikation, politische Risiken oder die Bewertung komplexer und unübersichtlicher Situationen geht.
Ein grundlegendes Prinzip meiner Arbeit bleibt dabei die klare Trennung zwischen überprüfbaren Tatsachen, analytischen Schlussfolgerungen und persönlicher Meinung.
Medien- und gesellschaftliches Engagement
Neben meiner Arbeit für DieWahl.online engagiere ich mich in Medienorganisationen und zivilgesellschaftlichen Strukturen.
Seit 2022 bin ich Mitgründer und Vorsitzender des Unabhängigen Verbands Freier Presse – UVFP e.V.
Zu den zentralen Aufgaben des UVFP gehören der Schutz der Presse- und Meinungsfreiheit, das Eintreten gegen Zensur, die Unterstützung unabhängiger Journalisten und die Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit zwischen freien Medien.
Der Verband sammelt und analysiert Informationen über Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit, erstellt Untersuchungen, Statistiken und analytische Berichte und organisiert Seminare, Konferenzen sowie berufliche Begegnungen. Darüber hinaus unterstützt der UVFP Journalisten und Medienvertreter, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit unter Druck geraten oder verfolgt werden.
Ein weiterer Arbeitsbereich ist die Schaffung eines unabhängigen medialen und analytischen Rahmens für gesellschaftlich relevante, humanitäre und internationale Projekte. Dazu gehören Publikationen, Interviews, öffentliche Dokumentation, Medienmonitoring, die verständliche Darstellung komplexer Themen sowie die Präsentation analytischer Materialien auf internationalen Plattformen.
Meine Medienarbeit umfasst außerdem die Zusammenarbeit mit Redaktionen, Nachrichtenagenturen und unabhängigen Rechercheprojekten in verschiedenen Ländern. Im Jahr 2019 war ich als Produzent an dem Dokumentarfilm „Der letzte Zug“ beteiligt.
MEcoVEA und internationale Zusammenarbeit
Ich bin Vorsitzender von MEcoVEA e.V. – Multicultural and Ecological Vision for Eurasia and Africa, einer in Berlin eingetragenen gemeinnützigen Organisation und Plattform für internationale Zusammenarbeit zwischen Europa, Eurasien und Afrika.
MEcoVEA ist aus der Idee von Occident Meets Orient entstanden – dem Dialog zwischen West und Ost, unterschiedlichen Kulturen, Religionen und gesellschaftlichen Traditionen. Heute konzentriert sich die Arbeit der Organisation auf humanitäre, bildungsbezogene, medizinische, kulturelle und ökologische Projekte.
Einen besonderen Stellenwert nimmt unsere Arbeit in Afrika ein. Wir betrachten afrikanische Länder nicht als passive Empfänger von Hilfe, sondern als gleichberechtigte Partner mit eigenem Wissen, eigener Erfahrung, eigener Kultur und eigenen Vorstellungen von zukünftiger Entwicklung.
MEcoVEA arbeitet mit Kommunen, Nichtregierungsorganisationen, Schulen, medizinischen Einrichtungen, lokalen Gemeinschaften und internationalen Partnern zusammen. Unsere Aufgabe besteht nicht darin, lokale Strukturen zu ersetzen, sondern sie zu stärken. Dazu gehören die Suche nach Partnern und Ausrüstung, die Ausarbeitung von Projektdokumentationen und Memoranden, die Koordination der Zusammenarbeit und die Sicherstellung einer transparenten Berichterstattung.
Weitere Informationen über die Organisation und ihre humanitären Projekte sind unter mecovea.com verfügbar.
Humanitäre und internationale Projekte
Journalistische Beobachtung und praktische Tätigkeit lassen sich für mich nicht vollständig voneinander trennen. Deshalb beteilige ich mich seit vielen Jahren an humanitären, sozialen und bildungsbezogenen Projekten.
Dazu gehören humanitäre Initiativen für die Ukraine, Hilfe für die Betroffenen des Erdbebens in der Türkei und Syrien, die Unterstützung von Bildungsangeboten für Kinder sowie medizinische und soziale Projekte.
In Kamerun wird gemeinsam mit lokalen Partnern ein Bildungsprogramm für Kinder aus einkommensschwachen Familien entwickelt. Es umfasst zusätzliche Lernangebote, die Vermittlung digitaler Kompetenzen und die Schaffung eines nachhaltigeren Zugangs zu modernen Bildungsmöglichkeiten.
Ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeit in Côte d’Ivoire ist die langfristige Zusammenarbeit mit der Gemeinde Assinie-Mafia. Das Projekt verbindet mehrere aufeinander abgestimmte Bereiche:
- Unterstützung von Schulen und Bildungsinfrastruktur;
- Deutschunterricht;
- digitale Bildung und der Aufbau von Computerräumen;
- Entwicklung medizinischer Infrastruktur und der Notfallversorgung;
- Suche und Vermittlung medizinischer Ausstattung;
- Vorbereitung eines zahnmedizinischen Zentrums;
- Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen lokalen Organisationen und europäischen Partnern.
MEcoVEA wirkt in diesen Projekten als deutscher Partner für Kommunikation und Koordination sowie bei der Suche nach medizinischer Ausstattung, Förderern und internationalen Kooperationspartnern mit. Die offiziellen lokalen Empfänger und Träger der entstehenden Infrastruktur bleiben die jeweiligen kommunalen und zivilgesellschaftlichen Strukturen vor Ort.
Im Jahr 2024 war ich außerdem an der Organisation des internationalen Symposiums „Humanismus im 21. Jahrhundert“ beteiligt, das sich mit dem heutigen Verständnis von Humanismus, gesellschaftlicher Verantwortung und internationalem Dialog beschäftigte.
Allen diesen Projekten liegt die unmittelbare Zusammenarbeit mit Menschen und Organisationen vor Ort zugrunde. Für mich ist wichtig, dass internationale Zusammenarbeit nicht bei Konferenzen, Absichtserklärungen und ansprechend gestalteten Berichten stehen bleibt, sondern zu verständlichen, überprüfbaren und langfristigen Ergebnissen führt.
Arbeitsweise und Sprachen
Ich arbeite an der Schnittstelle von Journalismus, Analyse, strategischer Kommunikation und internationaler Projektarbeit.
Zu meinen Arbeitsbereichen gehören die Recherche, Überprüfung und systematische Aufbereitung von Informationen, die Analyse politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen, die Dokumentation von Ereignissen, die Bewertung von Risiken, die Vorbereitung von Verhandlungen sowie die Vermittlung zwischen unterschiedlichen institutionellen und kulturellen Interessen.
Ich spreche Russisch, Deutsch und Hebräisch, verfüge über gute Französischkenntnisse sowie über Grundkenntnisse des Serbokroatischen und Slowakischen.
Die Arbeit in unterschiedlichen Ländern und kulturellen Kontexten hat mich gelehrt, dass dieselben Ereignisse je nach Sprache, historischer Erfahrung, religiöser Tradition und gesellschaftlicher Perspektive vollkommen unterschiedlich wahrgenommen werden können.
Deshalb versuche ich in meiner Arbeit, hinter politischen Schlagworten, Statistiken und medialen Interpretationen die tatsächlichen Interessen, Zusammenhänge und betroffenen Menschen sichtbar zu machen.
